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Archive-Name: de-net-abuse/fremdcancel-faq
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URL: http://home.pages.de/~sutok/usenet/fremdcancel.html
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Posting-Frequency: monthly
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Fremdcancel-FAQ
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Florian Kuehnert
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$Revision: 2.1 $
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Dieser Text enthält häufig gestellte Fragen und die zugehörigen
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Antworten zum Thema »Fremdcancel«. Ich versuche, einen Konsens
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darzustellen, wo er vorhanden ist. Dieser Text erhebt keinen Anspruch
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auf irgendeine Art von Verbindlichkeit. Eine aktuelle Version ist
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jeweils unter http://home.pages.de/~sutok/usenet/fremdcancel.html im
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WWW zu finden.
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Table of Contents:
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1. Was ist ein Fremdcancel?
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2. Wo liegt das Problem?
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3. Dupes
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4. Fälschungen
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5. Was versteht man unter Spam? Was ist Velveeta?
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5.1. Im Netz
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5.2. Anderswo
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6. Wann sollte man lieber nicht fremdcanceln?
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7. Fremdcancels von Binarys
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8. Wer cancelt wie?
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9. Wo und wie sollen Fremdcancel bekanntgegeben werden?
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10. Kann man die Ausführung von Cancel-Messages kontrollieren?
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11. Credits
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1. Was ist ein Fremdcancel?
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(roessler@sobolev.rhein.de (Thomas Roessler))
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Die heute zur Verbreitung von Net-News verwendeten Programme werten
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sogenannte »control messages«, Steuernachrichten, aus. Die
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»cancel«-Steuernachricht ist dazu gedacht, daß Benutzer fehlerhafte
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oder unüberlegte Artikel später zurückziehen. Trifft eine solche
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Mitteilung auf einem Computer ein, wird der betroffene Artikel - so
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vorhanden - vom System gelöscht. Ist der Artikel nicht vorhanden, wird
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er zur Löschung vorgemerkt; er wird dann im Falle seines späteren
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Eintreffens nicht akzeptiert.
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Unter einem Fremdcancel versteht man allgemein eine Cancel-Mitteilung,
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die nicht vom Autor des »gecancelten« Artikels verschickt wurde.
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2. Wo liegt das Problem?
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(roessler@sobolev.rhein.de (Thomas Roessler))
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Im RFC 1036, dem derzeit gültigen News-Standard, heißt es über
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»Cancel«-Mitteilungen:
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Only the author of the message or the local news administra-
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tor is allowed to send this message. The verified sender of
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a message is the "Sender" line, or if no "Sender" line is
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present, the "From" line. The verified sender of the cancel
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message must be the same as either the "Sender" or "From"
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field of the original message. A verified sender in the
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cancel message is allowed to match an unverified "From" in
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the original message.
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Übersetzt:
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Nur der Autor eines Artikels oder der lokale News-Adminis-
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trator dürfen eine solche Steuernachricht verschicken. Der
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verifizierte Absender einer Mitteilung ist der
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»Sender«-Zeile zu entnehmen, oder, wenn keine solche Zeile
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vorhanden ist, der »From«-Zeile. Der verifizierte Absender
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der Löschungsmitteilung muß mit der »Sender«- oder der
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»From«-Zeile des ursprünglichen Artikels übereinstimmen.
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Insbesondere reicht es hin, wenn der verifizierte Absender
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der Löschungsmitteilung mit dem unverifizierten Absender,
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der der »From«-Zeile der ursprünglichen Nachricht zu ent-
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nehmen ist, übereinstimmt.
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Diese Regelung wird schon seit einiger Zeit nicht mehr strikt befolgt.
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Insbesondere bei sogenanntem »Spam« und bei Duplikaten, die von
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dysfunktionalen Gateways erzeugt werden, akzeptiert die
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Netzgemeinschaft auch regelwidrige Fremdcancel von Dritten.
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Immer wieder greifen Netzbewohner innerhalb der »de.*«-Hierarchie auch
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aus inhaltlichen Gründen zum Instrument des Fremdcancels. Daher soll
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versucht werden, in diesem FAQ zu klären, unter welchen Bedingungen
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die Netzgemeinde Fremdcancel normalerweise mittragen wird, und unter
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welchen Bedingungen man auch im eigenen Interesse lieber nicht
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fremdcanceln sollte.
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3. Dupes
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(roessler@sobolev.rhein.de (Thomas Roessler))
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Eine Netzbelästigung besonderer Güte sind »Dupes«, Duplikate von
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Artikeln, die (häufig in größeren Serien) von dysfunktionalen Gateways
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ins Netz emittiert werden. Fremdcancel solcher Artikel werden von der
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Netzgemeinschaft üblicherweise getragen; der Administrator der
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verursachenden Site sollte per Mail über die Tatsache der
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Duplikatentstehung und die getroffenen Maßnahmen informiert werden,
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damit weiterer Schaden abgewendet werden kann.
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4. Fälschungen
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(ts@gb1.sema.de (Tilman Schmidt))
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Eine Fälschung ist zwar nicht pauschal »cancelbar« in dem Sinne, daß
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*jeder* sie canceln dürfte, aber der, der als Absender drinsteht und
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der News-Administrator der Maschine, die als Absender drinsteht,
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dürfen sie canceln. Die Admins der vorgeblich verursachenden Site
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dürfen also einen solchen Artikel ganz offiziell nach RFC 1036
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canceln. Ihnen entgegenzuhalten, daß der Artikel nicht wirklich von
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dort kommt, wäre in diesem Fall wirklich nicht angebracht, denn der
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einzige Geschädigte ist ja der wirkliche Autor - und der hat
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schließlich bewußt den Eindruck erweckt, der Artikel komme von Site X;
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also muß er das auch gegen sich gelten lassen.
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5. Was versteht man unter Spam? Was ist Velveeta?
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(roessler@sobolev.rhein.de (Thomas Roessler),
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alexlehm@rbg.informatik.th-darmstadt.de (Alexander Lehmann))
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5.1. Im Netz
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Wird ein Artikel gleichlautend in übermäßig viele Newsgroups gepostet
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oder gecrosspostet, so spricht man im ersten Falle von Spam oder EMP
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(excessive multiple posting), im zweiten von Velveeta (excessive
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cross-posting). Als Kriterium ist der sogenannte Breidbart-Index (BI)
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gebräuchlich. Dieser ist definiert als die Summe der Quadratwurzeln
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der Anzahl an Newsgruppen, in die die Inkarnation des Artikels
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gepostet wurde, kurz (in Pseudo-TeX):
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BI = sum_{Inkarnationen} sqrt{Anzahl an Newsgroups}.
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Liegt der Breidbart-Index für die Inkarnationen in der de-Hierarchie
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bei ungefähr 5, so kann man davon ausgehen, daß die Toleranzschwelle
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überschritten ist. Ein Fremdcancel erscheint in diesem Fall tragbar,
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wenn nicht notwendig. Das gleiche gilt natürlich, wenn der
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entsprechende Artikel bereits in den großen internationalen
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Hierarchien (comp, misc, rec, talk, news, sci, humanities, soc) die
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dortige Toleranzschwelle überschritten hat. Die magische Zahl für den
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Breidbart-Index liegt dort bei 20, man vergleiche auch die Net-Abuse-
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FAQ <URL: http://www.cybernothing.org/faqs/net-abuse-faq.html>.
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Dieses Kriterium ist für »Make Money Fast«-Artikel zumeist erfüllt;
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dies sind regelmäßig im Netz auftauchende Kettenbriefschemata.
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Mittlerweile wird auch gelegentlich der BI2 als Kriterium verwendet:
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Dabei wird (mit N=Anzahl der Newsgroups pro Inkarnation)
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N/2 + sqrt{N}/2
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über alle Inkarnationen summiert.
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5.2. Anderswo
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SPAM steht für Spiced Pork and hAM(*), so eine Art Preßfleisch, das in
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Amiland verkauft wird (sieht so etwa aus wie Katzenfutter).
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Es gibt einen Sketch aus Monty Python's Flying Circus, in dem ein Paar
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in einem Restaurant die Speisekarte vom Kellner vorgelesen bekommt und
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in jedem Gericht ist SPAM drin, zum Teil sogar mehrfach. Auch in dem
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Restaurant sitzt eine Gruppe Wikinger, die am Ende des Sketches
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»Lovely Spam, wonderful Spam!« singen. Insgesamt kommt in dem Sketch
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das Wort SPAM ca. 120 mal vor.
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Kommen wir zurück zum Netz. Als Spamming wurde ursprünglich wohl das
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Überladen eines Servers mit zu vielen Messages bezeichnet, mit dem
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Ziel, den Server abzuschiessen (siehe Jargon-File); inzwischen
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bezeichnet es hauptsächlich Massenpostings ins Usenet, normalerweise
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in jede Gruppe einzeln, z.B. die Green-Card Postings letztes Jahr
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(damit wurde der Ausdruck so richtig bekannt, würde ich sagen).
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(*) Manche Leute behaupten, es steht für Synthetically Produced
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Artificial Meat.
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6. Wann sollte man lieber nicht fremdcanceln?
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(sutok@gmx.de (Florian Kuehnert))
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Man sollte nie fremdcanceln. Fremdcancels sind immer unerwünscht und
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technisch nicht erlaubt. Es gibt allerdings Situationen, in denen man
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nicht für einen Fremdcancel geteert und gefedert wird: Wenn es sich um
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Dupes und Spam handelt, diese Cancels werden in aller Regel
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stillschweigend toleriert. Ein Anrecht auf diese Fremdcancel besteht
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allerdings nicht - wer zum Beispiel täglich gepostete FAQ-Listen
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cancelt, bekommt unweigerlich Probleme, auch wenn diese Listen den BI
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um ein Vielfaches übersteigen. Es gibt daher trotz BI kein
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idiotensicheres Kriterium für tolerierte Fremdcancel - daher sollte
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man es immer vermeiden. Wenn einem recht neuen Nutzer im Netz Spam
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o.ä. auffällt, sollte er sich an einen erfahreren Netzbewohner
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wenden¸ er wird eher wissen, ob und wie ein Fremdcancel durchzufüren
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ist.
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Ausnehmend empfindlich reagiert die Netzgemeinschaft auf das Canceln
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von Artikeln anderer aus inhaltlichen Gründen. Im Falle von
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Falschaussagen oder Beleidigungen ist eine Erwiderung durch den
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Betroffenen in einem Follow-Up die richtige Reaktion - ein Cancel
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wirkt hier kontraproduktiv und rückt das ursprüngliche »Opfer« in eine
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»Täter«-Rolle. Man sollte sich in solchen Fällen immer überlegen, ob
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es nicht am besten ist, den betreffenden Artikel schlicht zu
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ignorieren und seinen Autor ins Kill-File aufzunehmen oder die
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Möglichkeit der Richtigstellung zu nutzen.
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7. Fremdcancels von Binarys
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(sutok@gmx.de (Florian Kuehnert))
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Es ist sehr schwierig, den Begriff "Binary" zu definieren, auch hier
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kommt es wieder auf den allgemeinen Konsens an. Grob gesagt ist ein
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Binary ein Artikel, der nicht aus reinem Text besteht. Technisch ist
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die Aussage Unsinn, da zum Beispiel Postscript-Dateien auch "nur" aus
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Text bestehen. Fingerspitzengefühl ist also angesagt, da eine
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eindeutige Definition einfach nicht gegeben werden kann.
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Nicht nur deshalb werden Cancels von Binarys ("Bincancels") kaum von
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der Netzgemeinde toleriert, erheblich weniger sogar als Spam-Cancels.
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Bincancels sollten daher immer unterlassen werden, da zur Zeit noch
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keine Einigkeit darüber, wie damit zu Verfahren ist, besteht. Einige
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Teilnehmer des Netzes sehen Binarys als Bedrohung für das Netz an,
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einige meinen, sie seien ungefährlich. Ein Fremdcancel eines besonders
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schädigenden (= großen) Binarys in einer Gruppe kann, sofern es der
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Konsens in der Gruppe zulässt, aber nach Ansicht des Autors vertreten
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werden.
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8. Wer cancelt wie?
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(roessler@sobolev.rhein.de (Thomas Roessler))
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Wie bereits gesagt, sind Fremdcancel niemandem erlaubt. In den oben
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genannten Fällen, in denen ein solcher »Regelverstoß« im de-Usenet
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üblicherweise toleriert wird, sollte er durch erfahrene News-
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Administratoren erfolgen, da diese wohl am ehesten über die technische
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Versiertheit und hoffentlich auch die soziale Kompetenz verfügen
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dürften, die nötig sind, wenn größere Reibungsverluste vermieden
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werden sollen.
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Grundsätzlich muß jeder Fremdcancel eine kurze, eindeutige und
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individuelle Begründung enthalten - nach Möglichkeit in englischer
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Sprache; wenn nötig, kann eine umfangreichere Erläuterung in den News
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gepostet werden. Fremdcancel, die keine solche Begründung enthalten,
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sind eine gute Möglichkeit, sich den Ärger der Netzgemeinde
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zuzuziehen. Eine relativ sichere Methode, sich wüste Beschimpfungen
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einzuhandeln, sind auch Begründungen wie »RFC-Laesterung« beim Canceln
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von Duplikaten.
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Der gecancelte Artikel und die Cancel-Mitteilung sollten archiviert
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werden (sofern dies sinnvoll und praktikabel ist - postet ein Anwender
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zum Beispiel »versehentlich« ein komplettes X11, macht es sicherlich
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keinen Sinn, jeden so zustandegekommenen Artikel abzuspeichern), damit
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eine spätere Klärung des Vorgangs möglich ist. Die Message-ID einer
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Cancel-Message für einen Artikel <xyz@foo.bar.baz> sollte
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normalerweise <cancel.xyz@foo.bar.baz> lauten (cancel.-Konvention);
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dadurch wird erreicht, daß im Falle mehrerer Fremdcancel eines
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Artikels nur derjenige, welcher als erster ankommt, von einer Usenet-
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Site angenommen wird. Auf diesem Wege wird die zusätzliche Netzlast,
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die durch Cancel entstehen kann, minimiert. Der Fremdcancel sieht
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dann letztlich so aus wie ein einziger Artikel, der sehr schnell und
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sehr weitgehend verbreitet wird.
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In der letzten Zeit hat es allerdings mindestens einen Spam gegeben,
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bei dem leere »Deckartikel« mit genau dieser Message-ID (und einigen
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weiteren ähnlichen IDs wie cancel.cancel....) gepostet wurden, um ein
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Canceln des Spams zu erschweren. In diesem Fall ist die Konvention
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leider hinfällig. Es macht Sinn, in solchen Fällen ganz normale
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Message-IDs des eigenen Systems zu verwenden.
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Um es Sites, die dies wünschen, zu ermöglichen, keine Fremdcancel
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auszuführen, soll der letzte Eintrag im Pfad eines Fremdcancels einer
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Pseudo-Site »cyberspam« entsprechen (cyberspam-Konvention).
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Da in einem Fremdcancel technisch bedingt die Header »From« und/oder
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»Sender« gefälscht werden müssen (auch wenn mindestens ein
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verbreitetes News-System dies nicht überprüft), ist der
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Verantwortliche nicht klar ersichtlich. Daher sollte ein Fremdcancel
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in einem zusätzlichen »X-Cancelled-By:«-Header den realen Absender
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angeben.
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Beispiel für die Cancel-Mitteilung zur Löschung eines »Dupe«:
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Control: cancel <uzs198.134.0022b71f@uni-bonn.de>
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Newsgroups: de.soc.recht,de.admin.news.misc
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Path: ...!rhein!sobolev!cyberspam!usenet
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From: uzs198@uni-bonn.de (nik wiesel)
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Subject: cmsg cancel <uzs198.134.0022b71f@uni-bonn.de>
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X-Orig-Subject: Subject: re: wichtige information
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Sender: uzs198@uni-bonn.de (nik wiesel)
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X-Cancelled-By: roessler@sobolev.rhein.de
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Message-ID: <cancel.uzs198.134.0022b71f@uni-bonn.de>
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Date: Thu, 20 Jul 1995 09:27:09 GMT
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Dupe from blues.kk.sub.org cancelled. See <DC08CD.FIn@sobolev.rhein.de>
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in de.admin.news.misc.
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Thomas Roessler <roessler@sobolev.rhein.de>
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9. Wo und wie sollen Fremdcancel bekanntgegeben werden?
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fifi@hiss.han.de (Axel Zinser)
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Im Falle eines Fremdcancels in deutschsprachigen Hierarchien sollte
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eine Mitteilung in der Newsgroup de.admin.net-abuse.announce
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(Moderator: danaa@thur.de) veröffentlicht werden, die neben dem Grund
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für den Cancel auch die Message-IDs der gecanceleten Artikel sowie
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gegebenenfalls ein Beispiel eines solchen
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(SPAM) oder dessen Header (Dupes) enthält. Das Subject sollte
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ungefähr die Form "Was (Wessen: Altes_Subject)" haben.
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Beispiel:
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Subject: SPAM geloescht (pp000738@interramp.com: Free classified
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advertising database on the WEB)
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[...]
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Die folgenden Artikel sind von root@cancel.han.de (Axel Zinser)
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geloescht worden. Grund: Kommerzieller Spam:
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<203513.pp000738@ipiws-001.interramp.com> [de.rec.mampf]
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<203540.pp000738@ipiws-001.interramp.com> [de.rec.reisen]
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<203553.pp000738@ipiws-001.interramp.com> [de.rec.sf.perry-rhodan]
|
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<203546.pp000738@ipiws-001.interramp.com> [de.rec.sf.misc]
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<203317.pp000738@ipiws-001.interramp.com> [de.rec.alpinismus]
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<203447.pp000738@ipiws-001.interramp.com> [de.rec.games.computer]
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<203452.pp000738@ipiws-001.interramp.com> [de.rec.games.misc]
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Beispiel:
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> Xref: hiss de.rec.games.misc:171
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> Path: hiss!baghira.han.de!unihil!news.uni-stuttgart.de!
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news.belwue.de!news.dfn.de!Germany.EU.net!howland.reston.ans.net!
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news-e1a.megaweb.com!newstf01.news.aol.com!uunet!in1.uu.net!
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pipeline!psinntp!psinntp!psinntp!interramp.com!usenet
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||
> From: pp000738@interramp.com
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[...]
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Für die internationalen Hierarchien sollte eine entsprechende
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Mitteilung in der Gruppe news.admin.net-abuse.announce veroeffentlicht
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werden.
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10. Kann man die Ausführung von Cancel-Messages kontrollieren?
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(roessler@sobolev.rhein.de (Thomas Roessler))
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Für die News-Systeme CNews und INN existieren Patches, die eine
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Kontrolle über die Ausführung von Cancel-Messages erlauben. Diese sind
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für CNews bei Ullrich von Bassewitz <uz@ibb.schwaben.com> zu erhalten;
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für INN hat Lutz Donnerhacke <Lutz.Donnerhacke@jena.thur.de>
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entsprechende Änderungen geschrieben.
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Eine technische Warnung: Diese Lösungen basieren auf Shell-Scripten,
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d.h., bei größeren Cancel-Orgien kann es dazu kommen, daß das
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Newssystem zusammenbricht. Mindestens ein solcher Fall ist verbürgt.
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11. Credits
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(roessler@sobolev.rhein.de (Thomas Roessler))
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(sutok@gmx.de (Florian Kuehnert))
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Herzlicher Dank geht an alle alle Autoren und an all jene, die mit
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ihren Kommentaren dazu beigetragen haben, daß dieser Text
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(hoffentlich) einigermaßen sinnvoll geraten ist: Michael Albinus,
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Ullrich von Bassewitz, Lutz Donnerhacke, Peter G. Bouillon, Vera
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Heinau, Andreas M. Kirchwitz, Ulf Möller, Boris Piwinger, Heiko
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Schlichting, Frank Tegtmeyer, Axel Zinser und andere mehr.
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